Deine Karriere bei Kuttendreier: Schrauben, Lernen & fit bleiben
Shownotes
In dieser Folge schauen wir mal nicht auf die Kundenseite sondern hinter die Kulissen: Christian Geigenberger, Gesamtverkaufsleiter bei Automobilforum Kuttendreier, verrät, wie man zum echten Werkstatt-Profi wird, wie lange die verschiedenen Ausbildungen dauern und was die Arbeit bei Kuttendreier besonders macht.
Außerdem verrät Christian Benefits, die es in sich haben - vom vergünstigten Fitnessstudio bis zu echten Entwicklungschancen.
Ob Ausbildung oder Quereinstieg hier erfährst du, was dich als Teil des Teams erwartet.
👉 Mehr automobile Infos:
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir haben aber auch schöne Gimmicks wie den Well-Pass, wir haben das Jobrad, wir haben
00:00:05: das ganz neue Programm, den Fair Club, das ist ein Gesundheitsprogramm, das Massagen
00:00:09: sind, Zuschuss zu Brille, denn jeder Tag ist ein bisschen anders und dann wird man geschult
00:00:16: durch externe Träner, man muss Benzin im Blut haben, man könnte sagen neu auch Strom
00:00:21: im Blut.
00:00:22: Wir sprechen, sind immer wieder Fernsteiger bei uns, auch die sehr sehr erfolgreich werden.
00:00:34: Hallo Christian, du bist hier im Automobilforum Kuttendreier in München der Gesamtverkaufsleiter
00:00:46: und in dieser Folge schauen wir mal auf die andere Seite, also nicht auf die das Kunden,
00:00:51: sondern auf die derjenigen, die dafür sorgen, dass alles rundläuft, also egal, ob es in
00:00:56: der Werkstatt ist oder im Verkaufsraum, moderne Autos brauchen auch moderne Profis und wie
00:01:01: man das wird, das besprechen wir heute.
00:01:03: Welche Ausbildung bietet ihr eigentlich an?
00:01:06: Am Ende bieten wir vier Ausbildungen mit an, das ist einmal der Fachlagerist, das ist
00:01:10: ein Mechatroniker, es ist Karosserie-Spengler, es ist der Lackierer, dann sind wir jetzt
00:01:16: über fünf, weil wir haben noch die kaufmännische Ausbildung auch mit dazu, so ein Automobilkaufmann.
00:01:21: Lass uns mal über den Kfz Mechatroniker sprechen, wie sieht denn die Ausbildung da aus, also
00:01:26: wie läuft das ganze ab?
00:01:27: Wie immer ist es in Deutschland ein duales System, das heißt man ist sowohl in der Berufsschule,
00:01:31: wo man dann die Theorie mit dazu lernt, eben aber auch der praktische Teil, man ist meistens
00:01:35: bei einem Altgesellen mit dabei, die Erfahrung hat, der einem alles beibringt, man macht Inspektionen
00:01:40: zusammen, man macht Räderwechsel zusammen, man macht größere Arbeit im Automobil mit
00:01:44: gemeinsam und je nachdem, wie man sich entwickelt, macht man dann auch die ersten kleinen Arbeiten
00:01:48: schon allein und wird natürlich dann nochmal überwacht von dem Meister, von dem Gesellen
00:01:53: und je weiter man sich entwickelt, umso mehr kann man dann auch schon alleine machen.
00:01:56: Und wie sieht der theoretische Teil dann aus?
00:01:59: In der Theorie werden ganz unterschiedliche Sachen beigebracht, wie funktionieren Motoren,
00:02:04: wie funktioniert auch das Servicegeschäft, also es wird ein ganz ganz großes Wissen
00:02:09: vermittelt, um halt einfach gut vorbereitet dann für das Berufsleben zu sein.
00:02:12: Autos sind ja mittlerweile fahrende Computer, kann man sagen, also zumindest die neuen.
00:02:18: Wie sehr muss man denn für diesen Job ein IT-Profi sein?
00:02:21: Braucht man eigentlich gar nicht so vom Beginn, man sollte natürlich eine Affinität zum Produkt
00:02:25: haben, also zum Auto haben, man sollte auch eine Affinität haben, dass man auch mal gerne
00:02:29: schraubt oder bastelt schon in seiner Kindheit und den Rest bekommt man beigebracht.
00:02:34: Natürlich muss man sich sehr, sehr gut mit Computern irgendwann auskennen, man muss
00:02:37: eine elektronische Verständnis haben, man muss aber auch immer noch weiter Verständnis
00:02:40: vom Schrauben haben.
00:02:41: Es gibt immer noch den Motor, man kann ihn auseinander bauen, man kann dort Sachen reparieren,
00:02:45: auch das Verständnis braucht man, egal wie modern ein Auto ist.
00:02:47: Und was ist jetzt der Unterschied zum Kfz-Mechatroniker und Lackierer?
00:02:50: Am Ende schraubt einer im Auto und bearbeitet von der Elektronik Sachen, vom Motor, von
00:02:57: der Bremse und der Lackierer macht das Auto dann am Ende schön, er lackiert's, spachtelt
00:03:02: und bringt wieder Farbe und Lack aufs Auto.
00:03:05: Das heißt es geht aber wahrscheinlich auch Hand in Hand bei den beiden, oder?
00:03:08: Richtig, richtig.
00:03:09: Und wenn du jetzt im Schulabgänge erklären müsstest, warum der Kfz-Mechatroniker oder
00:03:14: der Lackierer ein Job für die Zukunft ist, was würdest du ihm sagen?
00:03:17: Man muss einfach nur die Frage stellen, wie kommen wir von A nach B?
00:03:20: Wir werden immer irgendwo Autos in unserem Leben haben, egal in welcher Form ein Auto
00:03:25: wird immer mal irgendwo kaputt gehen, ein Auto wird immer mal einen Servicebedarf haben,
00:03:30: heißt man hat auch immer Arbeit in Zukunft, ob das jetzt ein Elektroauto ist, ob es ein
00:03:34: selbstfahrendes Auto ist oder halt eben ganz klassischster Oldtimer, es gibt immer was
00:03:39: zu tun.
00:03:40: Ich stelle mir jetzt den Job als Mechatroniker zum Beispiel so vor, dass ich den ganzen
00:03:43: Tag am Auto stehe und das Auto wieder schön mache und heil mache, wie viel Kundenkontakt
00:03:48: habe ich denn da tatsächlich?
00:03:49: Also Mechatroniker haben weniger Kundenkontakt, es gibt natürlich auch Entwicklungsfelder,
00:03:53: wo man dann sehr viel Kundenkontakt hat, beispielsweise der Serviceberater, aber man
00:03:56: spricht natürlich auch mal mit dem Kunden, weil der Kunde auch mal eine Frage hat, was
00:03:59: wurde denn am Auto gemacht, kannst du mir eine kurze Krübe wechseln?
00:04:03: Dann geht der Mechaniker natürlich raus zum Kunden und da ist dann der Kundenkontakt
00:04:06: da.
00:04:07: Lass uns doch mal über Verkäufer sprechen oder Serviceberater, wie sieht es denn da aus?
00:04:11: Also welche Eigenschaften muss ich mitbringen, wenn ich das bei euch machen möchte?
00:04:14: Man muss Benzin im Blut haben, man könnte sagen neu auch Strom im Blut und ansonsten
00:04:20: man muss sympathisch sein, man muss eine Begeisterung fürs Auto mitbringen und man muss den Kundenkontakt
00:04:25: mögen, also einfach mit Menschen zu arbeiten.
00:04:27: Wie sieht denn da so ein typischer Arbeitsalltag aus für einen Verkäufer?
00:04:31: Ich glaube, man kann ihn nicht aus typisch bezeichnen, jeder Tag ist ein bisschen anders,
00:04:35: weil jeder Mensch hat sein eigenes Bedürfnis, jeder Mensch hat einen anderen Grund, warum
00:04:39: er zu uns kommt, der Ursprungsgrund möchte vielleicht der Auto kauf sein, aber immer
00:04:44: mit einem anderen Hintergedanken, einer braucht es für seinen Beruf, der nächste für die
00:04:48: privaten Hobbys, der nächste für die Familie und jeder Mensch ist ein bisschen anders,
00:04:52: das heißt es sind auch immer wieder unterschiedliche Themen, unterschiedliche kleine Herausforderungen,
00:04:56: die man lösen muss, deswegen gibt es keinen klaren Alltag, sondern eher jeden Morgen
00:05:01: ein bisschen was Neues zu lernen und ein bisschen was Neues zu meistern.
00:05:05: Aber so grundsätzlich sind es ja wahrscheinlich die Aufgaben, dass ich den Kunden empfange,
00:05:09: erst mal vielleicht auch herausfinde, was er möchte und ist es dann so, dass ich ihn
00:05:13: begleite bis zum Abschluss?
00:05:14: Richtig, richtig.
00:05:15: Also wir starten natürlich immer mit einem Willkommen heißen, am Ende sind wir alle
00:05:18: Gastgeber im Autohaus und danach geht es rauszufinden, was das Bedürfnis ist, irgendwann kommt der
00:05:24: Kauf, die Beratung zur Finanzierung, die Begleitung während der Produktion.
00:05:28: ein bisschen zur Auslieferung und danach endet das Ganze nicht.
00:05:31: Man muss immer wieder mal kontaktieren, fragen, wie geht es ihm?
00:05:35: Was hat er für Fragen noch?
00:05:36: Dann kommt er wiederverkauf.
00:05:38: Man begleitet ihm am Ende über die komplette Produktlebenszuglose
00:05:42: eines Autos.
00:05:43: Man muss wahrscheinlich auch erkennen, was das für ein Mensch ist.
00:05:47: Man hat wahrscheinlich auch etwas mit Psychologie zu tun, oder?
00:05:50: Vollkommen richtig, weil ich muss jeden Menschen anders ansprechen.
00:05:54: Ich kann bei manchen ein bisschen lockerer sein,
00:05:57: und das kann man natürlich erkennen.
00:05:59: Hast du dann ein Beispiel, dass vielleicht jemand zu dir kam
00:06:02: und eine gewisse Vorstellung hat, und du hast dann erkannt,
00:06:05: dass er eigentlich was ganz anderes braucht oder möchte?
00:06:09: Ich glaube, jeder hat davon, der im Automobilhandel arbeitet,
00:06:12: Hunderte von Beispiel, wo man einfach sagt,
00:06:14: er kam hier mit der Vorstellung, ich nehme das Produkt A,
00:06:17: beispielsweise ein Ford Puma, man stellt aber einfach fest,
00:06:20: Mensch, du hast Hobbys wie Surfen, Fahrradfahren,
00:06:23: das Auto macht schön Ausschauen, das macht dir gefallen,
00:06:27: 80 Prozent ist Alltagsreichend, aber mit dem Ford Focus aus Kombi
00:06:30: schaffst du auf die letzten 20 Prozent und dann beruhtest du ihn
00:06:33: eben um auf den Kombi oder auf dem anderes SUV.
00:06:36: Ich glaube, da gibt es ganz viele Beispiele,
00:06:38: die immer wieder zutreffen würden.
00:06:40: Lass uns auch noch mal ganz kurz über die Ausbildung
00:06:43: beim Serviceberater oder Verkäufer sprechen.
00:06:46: Wie läuft die dann ab?
00:06:47: Am Ende kann man Serviceberater nicht klassisch in der Ausbildung machen,
00:06:51: sondern man startet meistens in einer Mechatronikerausbildung
00:06:54: weiter, man entwickelt sich und ist dann eben der Erstkontakt
00:06:58: im Servicebereich nach unserer Serviceassistenz.
00:07:01: Und im Verkauf geht man im Regelfall entweder aus Queransteigereien,
00:07:06: weil man irgendwo schon vertriebsseitig gearbeitet hat,
00:07:09: oder man macht eine klassische Ausbildung zum Automobilkaufmann
00:07:12: und entwickelt sich, dann war man mehr okay, der ist Vertriebsaffin.
00:07:15: Und dann wird man geschult durch externe Trainer von den Herstellern
00:07:20: oder eben wie bei uns auch durch die Holding noch mal,
00:07:22: schöne Programme für unsere Verkäufer,
00:07:24: um sie auch noch mal fit aufs Produkt zu machen, fit auf uns zu machen.
00:07:28: Wie sehen die Programme aus?
00:07:30: Auch da ganz ganz unterschiedlich ist.
00:07:32: Es gibt das klassische Onboarding, wo man halt durch die Basis
00:07:35: von uns alle kennenlernt, sind es Programme,
00:07:37: ist die Geschichte des Autohauses, der AVAG Holding.
00:07:41: Dann haben wir natürlich auch für erfahrenere Verkäufer
00:07:44: noch mal einfach Passkills, wie kann man besser in der Bedarfsanalyse sein,
00:07:49: wie kann man noch ein bisschen abschlusssicherer werden,
00:07:51: Finanzierung und Leasingwissen mit beibringen?
00:07:54: Also es gibt ganz verschiedene Module.
00:07:56: Wenn ich sage, ich möchte jetzt noch ein bisschen rumkommen,
00:07:58: habe ich da auch die Möglichkeit, in verschiedenen Standorten reinzuschnuppern?
00:08:02: Dann haben wir vier Standorte, bald noch im fünften,
00:08:04: wenn man den Gebrauchwagenplatz immer mitzählt aus Standort.
00:08:07: Man kann sich da auch entwickeln, man kann vom PKW-Verkauf,
00:08:10: in den Nutzfahrzeugverkauf, man kann vom Gebrauchwagenverkauf,
00:08:13: in den Neuwagenverkauf wechseln, man hat Filialen,
00:08:16: wo man beides verkaufen kann, ist bei uns natürlich schon möglich.
00:08:19: Man betriebe durch die Holding, wo man auch eine Entwicklungsschancen hat.
00:08:22: Und was ist, wenn ich jetzt vielleicht eine ganz andere Ausbildung gemacht habe,
00:08:26: oder erst mal einen anderen Weg eingeschlagen bin und aber merke,
00:08:29: wie du sagst, ich habe Benzin im Blut oder Strom im Blut,
00:08:31: kann ich dann auch bei euch als Quereinsteiger oder Quereinsteigerin einsteigen?
00:08:35: Definitiv, also wir brauchen einfach eine gewisse Grundaffinität zum Produkt.
00:08:39: Und ich muss Vertrieb mögen, wenn ich die beiden Sachen habe,
00:08:43: wenn ich eigentlich bereit, erst mal bei uns auch mitzustarten,
00:08:47: muss natürlich gut ins Team reinpassen, ist uns sehr, sehr wichtig.
00:08:49: Und den Rest, die letzten kleinen Details im Fach wissen,
00:08:52: die können wir trainieren.
00:08:53: Dementsprechend sind immer wieder Quereinsteiger bei uns,
00:08:56: auch die sehr, sehr erfolgreich werden.
00:08:58: Also ihr habt die super Ausbildung,
00:08:59: ihr habt Fortbildungsmöglichkeiten.
00:09:01: Was bietet ihr den Azubis und Mitarbeitern sonst noch alles?
00:09:05: Wir haben unterschiedliche Benefits, also ganz klassisch natürlich gibt es Getränke,
00:09:08: auch bei uns umsonst.
00:09:10: Wir haben zahlenvermögenswirtschaftliche Leistung,
00:09:11: wir haben aber auch schöne Gimmicks wie den Weltpass,
00:09:14: wir haben das Jobrad, wir haben das ganz neuen Programm,
00:09:17: den Fair Club, das ist ein Gesundheitsprogramm,
00:09:19: wo es einfach ein Budget gibt für jeden Mitarbeiter,
00:09:21: gleich viel, die er nutzen kann für seine Gesundheit.
00:09:24: Ob es Massagen sind, Zuschuss zu Brille, Zuschuss zu Rezepten,
00:09:28: auch das ist gesorgt, also ich glaube, ich kann es ganz viel da.
00:09:31: Weltpass hast du gar nicht angesprochen, was genau ist das?
00:09:34: Weltpass ist ein Unternehmen, das bietet dir die Chance,
00:09:37: dass du in unterschiedliche Fitness-Clubs gehen kannst,
00:09:39: dass du Wellness machen kannst mit Kooperationspartnern
00:09:43: von Sauna über Schwimmen, Bouldern, reines Fitnessstudio,
00:09:48: als eine riesige Palette an Partnern bei Weltpass,
00:09:51: wo man auch was für seine Gesundheit tut,
00:09:53: für Work-Life-Balance tut und vielleicht auch noch ein bisschen Spaß hat,
00:09:56: weil man sein Hobby günstig ausleben kann.
00:09:58: Das klingt auf jeden Fall interessant.
00:09:59: Wie kann ich mich bewerben, wenn ich jetzt höre,
00:10:01: okay, das ist genau das Richtige für mich, wie gehe ich dann vor?
00:10:04: Entweder direkt uns die Bewerbung zuschicken auf unserer Webseite
00:10:07: nach den offenen Stellenangeboten schauen,
00:10:09: man kann bei unserer Mutter der Avak holding auf der Stellenseite gucken,
00:10:13: oder eben auf dem Autohausverbund in München Autohäuser
00:10:18: auch auf die Stellen schauen und wir werden uns super schnell melden,
00:10:21: entweder unsere Rekruder oder eben der Böschel und meine Wenigkeit,
00:10:24: die sich dann direkt mit den Kollegen in Verbindung setzen.
00:10:26: Christian, danke dir. - Sehr, sehr gerne.
00:10:29: Und wenn euch, liebe Zürerinnen und Zürer, das Thema interessiert,
00:10:32: dann hört gern auch in unsere anderen Episoden rein,
00:10:34: zum Beispiel in die Folge mit dem Ford F-150
00:10:38: oder in die Episode mit den gebrauchten.
00:10:40: Und noch besser schaut gerne vorbei im Automobilforum Kuttendreier
00:10:43: hier in München. Ansonsten macht's gut, bis zum nächsten Mal.
00:10:46: Bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar